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Häufig gestellte Fragen
Was tun bei Tiernotfällen?
Wenn du beobachtest, dass ein Tier gequält, schlecht behandelt oder in akuter Gefahr ist, ist es wichtig, überlegt und entschlossen zu handeln. So gehst du richtig vor:
1. Situation genau beobachten
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Achte auf Details: Was passiert? Wer ist beteiligt?
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Ist das Tier verletzt, eingesperrt, ausgesetzt oder anderweitig gefährdet?
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Handelt es sich um akute Gefahr (z. B. Tier bei Hitze im Auto, Gewaltanwendung)?
2. Beweise sichern
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Fotos oder Videos machen, wenn möglich und ohne dich selbst in Gefahr zu bringen.
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Ort, Datum, Uhrzeit notieren.
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Beschreibung des Tieres und der beteiligten Person(en) festhalten.
3. Keine Selbstjustiz üben
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Sprich die Täter*innen nur an, wenn du dich sicher fühlst.
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In allen anderen Fällen: Abstand halten – die Behörden können besser einschreiten.
4. Sofort die richtigen Stellen informieren
Je nach Situation:
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Akute Gefahr / Notfall:
→ Polizei (110) anrufen – Tierquälerei ist eine Straftat.
→ Bei Tieren in geschlossenen, heißen Fahrzeugen: nicht zögern, Polizei rufen! -
Keine akute Gefahr, aber Verdacht auf Misshandlung oder schlechte Haltung:
→ Veterinäramt der Stadt oder des Landkreises informieren.
→ Alternativ: Ordnungsamt oder Tierschutzverein kontaktieren.
5. Tierschutzorganisationen einbeziehen
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Viele Tierschutzvereine helfen weiter oder nehmen Hinweise auch anonym entgegen.
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Sie können Situationen einschätzen, kontrollieren lassen und ggf. Tierhilfe vermitteln.
❗ Wichtig zu wissen:
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Tierquälerei ist nach dem Tierschutzgesetz (§ 17 TierSchG) strafbar.
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Wer ein Tier absichtlich quält oder ihm länger anhaltende Schmerzen zufügt, riskiert Freiheitsstrafen bis zu 3 Jahren oder Geldstrafen.
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Jeder kann und sollte Hinweise geben, um Tierleid zu verhindern.
Wer mitbekommt, dass ein Tier leidet, sollte nicht wegsehen. Tierquälerei oder schlechte Haltung sind ernsthafte Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. So gehst du richtig vor:
1. Beobachtungen dokumentieren
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Notiere Datum, Uhrzeit und Ort der Beobachtung.
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Beschreibe das betroffene Tier (Art, Anzahl, Zustand).
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Halte fest, wodurch das Tier leidet (z. B. Gewalt, Vernachlässigung, unhygienische Haltung).
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Wenn möglich und gefahrlos: Foto- oder Videoaufnahmen machen. Diese können als Beweismittel dienen.
2. Keine Konfrontation
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Sprich die Halterperson nur an, wenn du dich sicher fühlst und die Situation ruhig ist.
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In den meisten Fällen ist es besser, offiziell zu melden, anstatt sich selbst einzuschalten.
3. Behörden einschalten
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Wende dich an das zuständige Veterinäramt – dort sind Fachleute für Tierschutzkontrollen zuständig.
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Alternativ kann auch das Ordnungsamt oder die Polizei (Tel. 110) informiert werden – besonders bei akuter Gefahr oder Gewalt.
4. Tierschutzverein kontaktieren
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Auch örtliche oder überregionale Tierschutzorganisationen können helfen.
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Viele bieten Unterstützung bei der Einschätzung der Situation oder nehmen Hinweise anonym entgegen.
5. Bei akuter Tierquälerei: Notruf!
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Wenn du direkte Gewalt gegen ein Tier beobachtest oder ein Tier in Lebensgefahr ist (z. B. eingeschlossen bei Hitze, verletzt, blutend):
→ Sofort die Polizei anrufen: 110
📌 Gut zu wissen:
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Tierquälerei und erhebliche Vernachlässigung verstoßen gegen das Tierschutzgesetz (§ 17 TierSchG).
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Wer einem Tier absichtlich Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt, macht sich strafbar.
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Jede*r kann einen Hinweis geben – auch anonym. Wegsehen schützt nur die Täter.
Wenn du ein verletztes, geschwächtes oder hilfloses Wildtier entdeckst, ist überlegtes Handeln gefragt. Nicht jedes Tier braucht sofort Hilfe – manches wirkt nur so. Hier erfährst du, wie du richtig vorgehst:
1. Tier beobachten – braucht es wirklich Hilfe?
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Jungtiere wie Rehkitze, Feldhasen oder Vogeljunge wirken oft verlassen – sind es aber meist nicht. Die Elterntiere kommen oft erst nach Stunden zurück.
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Beobachte das Tier aus sicherer Entfernung. Greife nicht vorschnell ein.
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Hinweise auf echte Not:
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Sichtbare Verletzungen (Blut, Brüche, deformierte Körperteile)
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Schwäche, Apathie oder Orientierungsprobleme
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Gefährlicher Ort (z. B. Straße, Gitter, Fenster)
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2. Nur eingreifen, wenn nötig
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Ist das Tier offensichtlich verletzt, krank oder in Gefahr, darfst du es vorsichtig sichern – am besten mit Handschuhen oder einem Tuch.
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Nicht füttern oder tränken! Viele Wildtiere reagieren empfindlich auf falsche Nahrung oder Flüssigkeit.
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Greif niemals Jungtiere an, wenn du dir unsicher bist – menschlicher Geruch kann dazu führen, dass die Mutter sie nicht mehr annimmt.
3. Fachleute kontaktieren
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Wildtierauffangstation, Tierarzt, Tierschutzverein oder Jagdaufsicht anrufen und die Situation schildern.
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Alternativ: Polizei oder das zuständige Veterinäramt informieren.
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In vielen Regionen gibt es spezielle Notrufnummern für Wildtiere – online findest du meist lokale Kontakte.
4. Tier sichern und transportieren (nur wenn nötig und sicher)
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Verletzte Wildtiere vorsichtig in einen luftdurchlässigen Karton mit Handtuch legen.
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Dunkel und ruhig halten, nicht zusätzlich stressen.
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So schnell wie möglich zur Fachstelle bringen oder abholen lassen.
📌 Wichtig zu wissen:
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Wildtiere unterliegen dem Naturschutzgesetz – nicht jedes darf einfach mitgenommen oder gepflegt werden.
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Wer einem Tier helfen möchte, sollte immer Fachleute einbeziehen.
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Gut gemeinte Hilfe kann ohne Sachkenntnis leider auch schaden.